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	<title>MohrImages &#187; Lacquerware</title>
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		<title>Lackarbeiten oder Lacquerware aus Burma</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 09:05:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Salewski-Mohr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In unserem Muchmohr-Shop finden Sie viele wunderschöne Handarbeiten aus Myanmar, unter anderem die hier noch sehr unbekannten Lacquerware Arbeiten. Hier nun eine ausführliche Erklärung um was es sich handelt und eine Beschreibung des Herstellungprozesses. Bis in die heutige Zeit werden burmesische Lackarbeiten im täglichen Hausgebrauch eingesetzt, denn sie sind lebensmitteltauglich, wasserfest, insektensicher, weitgehend bruchsicher und auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In unserem Muchmohr-Shop finden Sie viele wunderschöne Handarbeiten aus Myanmar, unter anderem die hier noch sehr unbekannten Lacquerware Arbeiten. Hier nun eine ausführliche Erklärung um was es sich handelt und eine Beschreibung des Herstellungprozesses.<span id="more-511"></span> Bis in die heutige Zeit werden burmesische Lackarbeiten im täglichen Hausgebrauch eingesetzt, denn sie sind lebensmitteltauglich, wasserfest, insektensicher, weitgehend bruchsicher und auch begrenzt hitzebeständig. Seit Jahrhunderten trinken die Burmesen ihren Tee aus Lackbechern. Neben den praktischen Vorzügen finden sie aber insbesondere wegen ihrer anspruchsvollen, dekorativen Verarbeitung viele Liebhaber und begeisterte Sammler.</p>
<p>Der sogenannte lacquer tree (lat. melanhorrea usitata) wächst nur zwischen 2000 m bis 3000 m über dem Meeresspiegel. Der Harz (von den Burmesen thit-si genannt) wird genauso wie Kautschuk gewonnen.<br />
Das thit-si hat zuerst eine braune Farbe und wird im Laufe einiger Tage unter Einfluss von Sauerstoff langsam dunkler, bis es schließlich tiefschwarz ist. Wenn man die unterschiedlichen Gefäße, Tabletts, Becher und Teller betrachtet, ahnt man nur selten, dass der Korpus fast aller Artikel aus Bambus oder<br />
in seltenen Fällen sogar aus Pferdehaar geflochten wurde. <a href="http://mohrimages.de/wp-content/uploads/2010/05/Muchmohr-231.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-513" title="Muchmohr 1" src="http://mohrimages.de/wp-content/uploads/2010/05/Muchmohr-231-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" /></a><a href="http://mohrimages.de/wp-content/uploads/2010/05/Lackarbeiten2010LowRes248.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-514" title="Muchmohr 2" src="http://mohrimages.de/wp-content/uploads/2010/05/Lackarbeiten2010LowRes248-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a>Um das Gefäß für die Ornamentengravur vorzubereiten, muss in langen Arbeitsschritten eine plane Oberfläche geschaffen werden.<br />
In einem ersten Schritt werden die Ritzen des geflochtenen Bambuskorpus mit Putte gefüllt, um eine halbwegs ebene Oberfläche zu erzielen.<!--more--><br />
Als Putte wird eine Mixtur aus Harz und eine besondere Art von feinem Flussschlamm eingesetzt. Nun kommt das Gefäß für einige Tage zum Trocknen und Aushärten in die Kellerkammer und wird im Anschluss abgeschliffen, um der Oberfläche die gröbsten Unebenheiten zu nehmen.Danach wird eine zweite Schicht aufgetragen.<a href="http://mohrimages.de/wp-content/uploads/2010/05/Muchmohr-491.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-515" title="Muchmohr 3" src="http://mohrimages.de/wp-content/uploads/2010/05/Muchmohr-491-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><br />
Diesmal besteht die Mixtur der Paste aus einer Mischung von thit-si (dem flüssigen Baumharz) und feiner Asche von verbranntem Teakholz-Sägemehl. Nun muss das Gefäß wieder einige Tage trocknen, bis die nächste und feinere Lackschicht aufgetragen wird.<br />
Nach jedem weiteren Lackauftrag kommt das Produkt für drei bis zehn Tage in die unterirdische Trocknungskammer. Das unterirdische Klima begünstigt den Aushärtungsvorgang. Darüber hinaus sind diese Kammern weitgehend staubfrei, sodass sich keine störenden Partikel auf der empfindlichen Oberfläche absetzen können.</p>
<p>Dieser Vorgang muss insgesamt vier bis sieben Mal mit immer feiner werdenden Lackschichten und entsprechend sorgfältigem Abschleifen der Oberfläche wiederholt werden. Die sich ständig mit jeder neuen Schicht wiederholende Abschleifprozedur ist notwendig, denn ohne den Schleifvorgang haftet die nächste Lacquerschicht nicht genügend. Darüber hinaus bekommt die Oberfläche erst durch das immer wiederholte Abschleifen seine entsprechende Abrundung und das Material seine Dichte und Festigkeit.<a href="http://mohrimages.de/wp-content/uploads/2010/05/Muchmohr-464.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-516" title="Muchmohr 464" src="http://mohrimages.de/wp-content/uploads/2010/05/Muchmohr-464-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a><br />
Jetzt ist eine Oberfläche gegeben, die sich zum Eingravieren von Ornamenten eignet. Hierfür wird nun ein spitzes Eisen verwendet, welches je nach Art der Gravur in verschiedenen Stärken eingesetzt wird. Wenn man die einzelnen dekorativen Muster genau betrachtet, wird man über die vielen feinen Details erstaunt sein und den Herstellungsaufwand erahnen.</p>
<p><a href="http://mohrimages.de/wp-content/uploads/2010/05/Lackarbeiten2010LowRes237.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-517" title="Muchmohr 5" src="http://mohrimages.de/wp-content/uploads/2010/05/Lackarbeiten2010LowRes237-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a>Nach erfolgter Gravur wird das bearbeitete Objekt in einem Farbbad gewaschen. Neben Gelb und Blau zählt Rot mit Abstand zu den am häufigsten verwendeten Farben. Die Einfärbung erfolgt seit hunderten von Jahren und auch heute noch mit natürlichen Farbpigmenten. Für Rot wird z. B. Cinnober verwendet. Die Pigmente bleiben nach dem Waschvorgang in den eingravierten Vertiefungen der Lackoberfläche erhalten. Auf diese Weise wird die farblich differenzierte Oberfläche erzielt.<a href="http://mohrimages.de/wp-content/uploads/2010/05/Muchmohr-184.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-518" title="Muchmohr 6" src="http://mohrimages.de/wp-content/uploads/2010/05/Muchmohr-184-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>So ist es nachvollziehbar, dass von Bestellung bis zur endgültigen Fertigstellung der Waren insgesamt fünf bis sechs Monate vergehen.</p>
<div id="attachment_519" class="wp-caption alignleft" style="width: 209px"><a href="http://mohrimages.de/wp-content/uploads/2010/05/DSC1379.jpg"><img class="size-medium wp-image-519" title="Gerüst aus Bambus" src="http://mohrimages.de/wp-content/uploads/2010/05/DSC1379-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Gerüst aus Bambus herstellen</p></div>
<div id="attachment_522" class="wp-caption alignright" style="width: 209px"><a href="http://mohrimages.de/wp-content/uploads/2010/05/DSC1215.jpg"><img class="size-medium wp-image-522" title="Ornamente einritzen" src="http://mohrimages.de/wp-content/uploads/2010/05/DSC1215-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Ornamente einritzen</p></div>
<p>Und jetzt noch ein paar Bildchen vom Herstellungsablauf.</p>
<div id="attachment_521" class="wp-caption aligncenter" style="width: 209px"><a href="http://mohrimages.de/wp-content/uploads/2010/05/DSC1366.jpg"><img class="size-medium wp-image-521" title="Färben" src="http://mohrimages.de/wp-content/uploads/2010/05/DSC1366-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Färben</p></div>
<div id="attachment_520" class="wp-caption alignleft" style="width: 209px"><a href="http://mohrimages.de/wp-content/uploads/2010/05/DSC1233.jpg"><img class="size-medium wp-image-520 " title="Schleifen" src="http://mohrimages.de/wp-content/uploads/2010/05/DSC1233-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Schleifen</p></div>
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		<title>Stillife-Fotografie eine neue Aufgabe für leidenschaftlichen People-Fotografen</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 20:46:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Salewski-Mohr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[die letzte Woche, war ich damit beschäftigt, die Ware von Muchmohr, die Ende April hier in Brechen ankam zu fotografieren. Ein ganzer Container voller exotischer Waren aus Burma hier vor den Toren Frankfurts. Buddhastatuen aus Marmor in verschiedenen Größen, besonders für den Außenbereich geeignet. Tolle Keramik als Pflanzgefäße und Seerosenbecken, die in Birma als Reis- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>die letzte Woche, war ich damit beschäftigt, die Ware von Muchmohr, die Ende April hier in Brechen ankam zu fotografieren. Ein ganzer Container voller exotischer Waren aus Burma hier vor den Toren Frankfurts.</p>
<p>Buddhastatuen aus Marmor in verschiedenen Größen, besonders für den Außenbereich geeignet. Tolle Keramik als Pflanzgefäße und Seerosenbecken, <span id="more-3"></span>die in Birma als Reis- oder Wasserbehälter benützt werden. Bronze-Artikel, wie z.B. Aschenbecher und Kerzenhalter und last but not least Lacquerware. Diese möchte ich ein wenig erklären, da diese Artikel in Europa noch weitgehend unbekannt sind.</p>
<p><img class="size-full wp-image-21 alignright" title="Teeschale versilbert und handbemalt" src="http://gunkel.com/wp03/wp-content/uploads/2009/05/muchmohr-518.jpg" alt="muchmohr-518" width="122" height="184" />Bis in die heutige Zeit werden burmesische Lackarbeiten im täglichen Leben eingesetzt, denn sie sind lebensmitteltauglich, wasserfest, insektensicher, weitgehend bruchsicher und auch begrenzt hitzebeständig. Seit vielen hundert Jahren trinken die Birmanen ihren Tee aus Lackbechern. Neben den praktischen Vorzügen finden sie aber insbesondere wegen ihrer anspruchsvollen dekorativen Verarbeitung viele Liebhaber und begeisterte Sammler.</p>
<p>Nun war es meine Aufgabe die schönen Dinge aus einer fremden Welt für den europäischen Geschmack in Szene zu setzen.</p>
<p>Das Wetter war größtenteils schön, so daß ich draußen gute Lichtverhältnisse hatte um Katalogfotos als auch Ambiente-Shots zu produzieren.<img class="alignleft size-large wp-image-61" title="Muchmohr Flyer" src="http://mohrimages.de/wp-content/uploads/2009/07/JaquiFlyerSeite1-4-2-1024x699.jpg" alt="JaquiFlyerSeite1 4" width="427" height="291" /></p>
<p>Das war eine spezielle Herausforderung für mich, da ich ja eigentlich eher auf Beautyportraits und Peoplefotografie spezialisiert bin. Menschen sind für mich nach wie vor das größte und beliebteste Fotomotiv, wie man auf unserer Webside unschwer erkennen kann. Hier seht Ihr nun einen kleinen Auszug aus dem Ergebnis meiner Bemühungen.</p>
<p>Wem es gefällt kann die Sachen auch käuflich erwerben. Einfach kurze e-mail oder auch ein Anruf oder ein Fax und ich nenne Euch die Bezugsquelle.</p>
<p>Für heute mach ich jetzt Schluss und hoffe, es hat ein bisschen Spass gemacht auf unserer Seite vorbei zu schauen.</p>
<p>Ute Salewski-Mohr</p>
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